Was ist Budgetieren?

Budgetieren ist im Prinzip eine moderne Variante der Umschlagmethode. Sie ist eine einfache und effektive Möglichkeit, um beim Sparen erfolgreich zu bleiben und deine Finanzen besser verstehen und verwalten zu können.

Heutzutage findet diese Methode in den sogenannten Bindern statt.

Dein monatliches Einkommen wird in mehrere Kategorien aufgeteilt, die jeweils für Ausgaben wie Miete, Essen oder Freizeitaktivitäten stehen können. Dabei hilft dir am Anfang die 50-30-20-Methode (50% für Fixkosten, wie Miete, Nebenkosten und Versicherungen, 30% für die Freizeitgestaltung, wie Hobbys, Sport, Kleidung oder Ausgehen und 20% sind zum Sparen vorgesehen).

Weil man nur das Geld ausgeben kann, das man sich vorher budgetiert, kann man seine Ausgaben besser kontrollieren.

Diese Methode eignet sich quasi für jeden, um auf lange Sicht Geld zu sparen und finanzielle Ziele zu erreichen:

Die wichtigsten Begriffe des Budgetieren im Überblick:

Cash Stuffing ist in Deutschland besser bekannt als Umschlagmethode: Das Einteilen der Kosten in bestimmte Kategorien.
Diese Kategorien sind zB.: Lebensmittel, Shoppen, Tanken oder Ersparnisse...

Fixkosten umfassen alle regelmäßig anfallenden Kosten die direkt vom Konto abgebucht werden.
Beispielsweise Miete, Strom, Handyvertrag, Beitrag für das Fitnessstudio, etc. ...

Variable Kosten sind alle Kosten, welche vor allem bar bezahlt werden könnten. Hier lässt sich in der Regel am meisten einsparen.
Sie werden vom Konto abgehoben und in die entsprechenden Kategorien aufgeteilt. Dabei haben sie den Effekt "zu verschwinden".

Sinking Funds sind regelmäßige größere Zahlungen, die über Wochen oder Monate angespart werden können:

Sinking Funds 1: Unregelmäßige, jedoch kontinuierlich wiederkehrende Kosten, z.B. Versicherungen, Rundfunkbeitrag...

Sinking Funds 2: Sparziele, deren Zeitpunkt und Höhe nicht direkt feststeht, zB. Urlaub, Steuern...

Sparchallenges ermöglichen es dir spielerisch über kurz oder lang kleine "Vermögen" anzulegen.